Die Technik der Köderführung

Walking the dog
Dies ist eine der wichtigsten Köderführungen. Die Basisbewegung
wird durch das Handgelenk und die Rutenspitze animiert. Die Rute
muss nach unten zur Wasseroberfläche zeigen. Ruckartige Bewegungen
aus dem Handgelenk, dann ca. 30 cm Schnur aufkurbeln,
der Köder taucht nach vorne und legt sich zur Seite. Sobald sich
die Schwimmgeschwindigkeit verlangsamt, wieder eine ruckartige
Handbewegung, dann Schnur aufkurbeln, der Köder schwimmt
in die Gegenrichtung. Das Erlernen dieser Animation braucht
nicht länger als 5 bis 10 Minuten, bringt Ihnen aber eine Fülle von
Emotionen, wenn sie richtig angewandt wird. Der Biss ist immer
sehr heftig und macht diese Art von Fischen zum unvergesslichen
Erlebnis.

Long Slide

Diese lange Schwimmphase wird immer mit tief geführter
Rute ausgeführt (Rutenspitze knapp über der Wasseroberfläche).
Der Köder wird durch die länger dauernde Einzugsphase
in einem langsameren Rhythmus animiert als beim « Walking the
dog ». Man zählt ca. 5 Einzugsphasen innerhalb von 10 Sekunden.
Der Köder schwimmt langsamer und macht weniger Lärm. Diese
weniger aggressive Köderführung wird häufig bei weniger aktiven
Fischen eingesetzt.

Bottom Tapping
«Bottom tapping» heisst übersetzt auf den Boden schlagen. Diese
Technik eignet sich nur für Crankbaits mit langer Schaufel. Der
Köder schlägt dank der langen Schaufel auf den Grund. Ein starker
Zug bringt den Wobbler in eine quasi vertikale Stellung in Richtung
Grund. Beim Kontakt mit dem Grund wirbelt die Schaufel eine
Schlammwolke auf, was den Raubfisch unwiderstehlich anzieht.
Legen Sie beim Einzug verschiedene Pausen ein, damit der Wobbler
wieder in Richtung Wasseroberfläche schwimmt. Die Attacke erfolgt
meistens beim erneuten Richtungswechsel gegen den Grund.